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Schachaufgabe

Archiv SCO

SCO verpasst Pokalfinale

Es gibt sie, die eigenen Gesetze des Mannschaftspokals und diesmal wurde der SCO das Opfer. Sah die Oberwindener Mannschaft auf dem Papier wie der klare Favorit aus, so tat man sich in der Praxis maximal schwer. Trotz eines gelungenen Starts, der zumindest einen der kiebitzenden Besucher nach 20 Minuten bereits zu der Aussage verleiten ließ „Brett 1, 2 und 4 gewinnen“, wurde es an den Brettern immer schwieriger und letztendlich gewann keines der Bretter. Respekt für die Leistung der Heitersheimer und viel Glück fürs Finale. Der Gegner wird im Spiel Dreisamtal gegen Horben ermittelt. Oberwinden spielt dann gegen die unterlegene Mannschaft noch um Platz 3 und den Einzug in den Badischen Mannschaftspokal.

Andreas Wernet

Klassenerhalt gesichert

Zumindest zu 99% hat die Erste des SCO den Klassenerhalt in der Verbandsliga gesichert. Mit einem Kantersieg bei Dreiländereck 2 konnte man den Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf 4 Punkte ausbauen. Bei noch drei ausstehenden Runden ist es zwar noch theoretisch möglich, dass wir noch eingeholt werden, bei dem schwierigen Restprogramm der Konkurrenten ist das aber nicht sehr wahrscheinlich. Beim 6,5:1,5 Sieg blieb der SCO an allen Brettern ohne Niederlage. Ihre Partien gewinnen konnten Manu Reinhard, Mario Rösch, Daniel Sonnenfeld, Alex Lang und Jürgen Schulte. Remis spielten Joachim Diehl, Andreas Wernet und Martin Hess.

Die Zweite Mannschaft konnte am sechsten Spieltag den sechsten Sieg verzeichnen und steht verlustpunktfrei an der Tabellenspitze der Bereichsliga. Mit drei Punkten Vorsprung auf den ärgsten Verfolger Denzlingen, gegen den noch zu spielen ist, kann man sich sogar noch einen Ausrutscher erlauben. Den Tabellenletzten Neumühl konnte man mit 6:2 bezwingen. Gabriel Hefti, Martin Wissler, Jens Alber, Mannschaftsführer Peter Pauk und Martin Schneider gewannen während Michael Weber und Thomas Ruf Remis spielten.

In der Bezirksliga hatte unsere Dritte kein Glück und verlor ihr Spiel gegen Freiburg West 2 mit 2,5:5,5. Fünf Remis waren an diesem Tag zu wenig. Auf dem 8. Platz rangierend, hat man nur noch 3 Punkte Vorsprung auf den Tabellenvorletzten. Wie eng es zu geht zeigt, dass man aber auch nur 1 Punkt hinter dem Tabellenzweiten liegt.

In der C-Klasse haben unsere Jungen mit der Vierten einen schweren Stand. Wegen Personalmangel konnten sie gegen Endingen 5 lediglich mit 3 Mann antreten. Durch Siege von Tobias Weber und Felix Schindler konnte man zwei Punkte holen, aber nicht die zwei Kampflosen und die Brettniederlage von Johannes Wehrbein wettmachen. Auf dem 7. Tabellenplatz liegend ist man punktgleich mit dem Tabellenletzten. In den letzten 3 Runden muss auf jeden Fall gepunktet werden, ansonsten müsste man wieder in die D-Klasse absteigen.

Mario Rösch siegt beim 1. Grand-Prix Turnier im Bezirk Freiburg

In dieser Saison findet zum ersten Mal eine bezirksweite Grand-Prix-Serie, bestehend aus 3 Schnellschach und 3 Blitzturnieren, statt. Die Turniere werden jeweils am Vereinsabend eines Vereins im Schachbezirk Freiburg ausgetragen. Am Ende gibt es eine Gesamtwertung. Diese Serie ist eine gute Möglichkeit, sich mit einigen der stärksten Spieler im Schachbezirk zu messen.

Das erste Turnier dieser Serie fand am 24.01. in Heitersheim Start. Es wurden 5 Runden Schweizer System mit einer Bedenkzeit von 15 Min. pro Spieler und Partie gespielt. Der SCO stellte mit Mario Rösch und Jens Alber 2 Teilnehmer.  

Die etwas merkwürdige Auslosung sah bereits in der ersten Runde zwei Spitzenduelle vor: Mario Rösch musste zum Start gegen den an 4 gesetzten Parvis Nabavi von Dreisamtal ran und FM Helmut Scherer spielte direkt gegen Daniel Prill. Während Scherer und Prill remisierten und sich somit gegenseitig die Punkte wegnahmen, konnte Mario seine Partie souverän gewinnen und hatte somit bereits den ersten Schritt in Richtung Turniersieg gemacht. Nachdem er auch die nächsten 3 Gegner dominiert hatte, kam es in der 5. Runde zum Showdown um den Turniersieg zwischen unserer verlustpunktfreien „Wälder-Engine“ Mario und dem zweitplatzierten Daniel Prill, der 0,5 Punkte hinter ihm lag. In dem Wissen, dass Mario ein Remis zum Turniersieg reichen würde, bot er Daniel bereits nach dem 1. Zug ein taktisches Remis an, das dieser jedoch ablehnte. In besserer Stellung erneuerte Mario einige Züge später sein Remisangebot und Daniel sah sich zur Punkteteilung gezwungen. Somit konnte Mario in beeindruckender Manier den Turniersieg einfahren und ist damit der erste Sieger eines Turniers dieser Serie. Hinter Mario Rösch und Daniel Prill wurde der Heitersheimer Harald Wiedemann überraschend Dritter.

Jens Alber konnte an diesem Tag für keine Überraschungen sorgen. Er verlor erwartungsgemäß in der 1. Runde gegen den späteren Viertplatzierten Leonard Wendering aus Heitersheim sowie in der 3. Runde gegen Parvis Nabavi. Außerdem musste er in Runde 4 eine bittere Niederlage gegen den Heitersheimer Michail Gkegkas einstecken. Die Stellung war zwar lange ausgeglichen, allerdings spielte Jens viel zu langsam, weshalb sein Gegner auch das Remisangebot ablehnte und ihn nach einem Fehler schlug. 2 Siege konnte Jens aber trotzdem noch einfahren. In Runde 2 gewann er gegen Gert Engler in leicht besserer Stellung auf Zeit. Außerdem verwertete er in Zeitnot ein Endspiel mit 2 Mehrbauern gegen den Heitersheimer Robin Wienberg. Mit 2 Punkten aus 5 Spielen wurde er in einem durchaus starken Teilnehmerfeld 13. von 20.

Die Abschlusstabelle:

http://schachbezirk-freiburg.de/wp-content/uploads/2020/01/Grandprix2020-TeilRang-R5.html.pdf

Jens Alber 

Schachblättle 2019/2020 Nr. 1 und Nr. 2

Die Ausgaben 2019/2020 Nr. 1 und 2019/2020 Nr. 2 stehen zum Download auf der Seite Schachblättle bereit.

Zweite weiterhin Tabellenführer

Der Fünfte Spieltag brachte Richtungsweisende Matches für manches Oberwindener Team. Die Erste musste gegen Heitersheim vermeiden, tiefer in den Abstiegsstrudel gezerrt zu werden,während die Zweite des SCO die Dritte aus Emmendingen auf Abstand halten wollte.

Ein sehr enges Match sahen die Anwesenden in der Verbandsliga zwischen der Ersten des SCO und der Mannschaft aus Heitersheim. Beide konnten nicht in Bestbesetzung antreten. Am Ende blieb das bessere Ende im Elztal die Markgräfler konnten mit 4,5 zu 3,5 besiegt werden. Durch Einzelsiege von Andi Wernet und bei seinem “Ersten”-Debüt Miralem Novalic, und Remisen durch Mario Rösch, Daniel Sonnenfeld, Philipp Germer, Jürgen Schulte und Joachim Diehl konnten die nötigen Punkte erzielt werden. Lediglich Mannschaftsführer Alex Lang musste sein gut gespielte Partie am Ende durch einige Unachtsamkeiten aufgeben.

In der Bereichsliga wollte die Reserve des SCO die Tabellenführung verteidigen und gleichzeitig Emmendingen 3 nicht in die Spitzengruppe lassen. Obwohl nominell unterlegen gelang das Kunststück die Kreisstädter mit 4,5:3,5 zu bezwingen und nun mit Zwei Punkten Vorsprung auf den Zweiten die Tabelle anzuführen. Einen wichtigen Einzelsieg konnte dabei Martin Hess gegen seinen über 200 Wertungspunkte stärkeren Gegner erzielen. Gewinnen konnten aber auch Jens Alber und Thomas Ruf. Zum Sieg remisierten Torsten Becherer, Martin Wissler und Peter Pauk. Einen schweren Stand hatte Gabriel Hefti der bei seinem Debüt für den SCO gegen den immer noch starken Kabarettisten und “Fritz-Stimme” Mathias Deutschmann und verlor, wie auch Michael Weber.

Die Dritte hatte es in der Bezirksklasse mit Ebringen 2 zu tun. Leider erschien das erste Brett des SCO nicht, was nachdem die Aufstellung bereits verkündet war, keine andere Wahl lies, als dass die Spiele an allen Brettern kampflos aufgegeben werden musste.

In der C-Klasse spielte Oberwinden 4 gegen Emmendingen 5. Mit lediglich 4 Mann am Brett hatte die Mannschaft keine Chance. Neben einer kampflosen Niederlage an Brett 5, verloren auch Tobias Weber und Arwin Müller. Lediglich Felix Schindler konnte ein Remis und Johannes Wehrbein gar ein Sieg zum Endstand 1,5:3,5 holen.

VM Blitz (3): Wer holt sich das Podium?

Auch in der 3. Runde des Blitzturniers sind wieder sehr interessante Blitzpartien gespielt worden. Gewinnen konnte das Turnier Mario Rösch, welcher auch mit etwas Glück die 100%-Marke erreichen konnte. In seiner ersten Blitzpartie gegen Jens Alber, welcher stets mit großer Leidenschaft und Kampfgeist seine Partien bestreitet. Er erreichte mit den schwarzen Steinen eine vorteilhafte Stellung nach Bauerneinsteller seitens Mario. Auch in der Partie gegen Basti Völker, welche Jens trotz hartnäckigem Widerstand seitens Basti gewinnen konnte. Besonders hervorzuheben ist in dieser Blitzrunde jedoch ein weiterer Spieler: Niemand geringerer als Martin Wissler. Er überraschte beispielsweise durch ein Sensations-Remis gegen Basti Völker. Auch der Sieg von Torsten Becherer gegen das erfahrene und allseits gefürchtete Blitzmonster Martin Heß ist eine starke Leistung.

Alles in Allem wieder ein schöner und geselliger Abend unter Kollegen. Wie immer sind auch Spieler auswärtiger Vereine herzlich eingeladen, den Vereinsabend vom SCO einmal zu besuchen, um auch in den Genuss dieser einmaligen Atmosphäre des SCO zu kommen.

Blitz Runde 3:

  1. Mario Rösch 9/9
  2. Alex Lang 7.5/9
  3. Basti Völker 6/9
  4. Martin Heß 5/9
  5. Jens Alber 5/9
  6. Torsten Becherer 3.5/9
  7. Martin Wissler 3/9
  8. Oli Burger 2.5/9
  9. Wolfgang Scherer 2/9
  10. Martin Schneider 1.5/9

Gesamtwertung nach Runde 3 aus 5:

  1. Mario Rösch 24.5
  2. Martin Heß 17
  3. Alex Lang 15.5
  4. Basti Völker 15.5
  5. Jens Alber 14.5
  6. Andi Wernet 10
  7. Martin Wissler 7.5
  8. Daniel Sonnenfeld 7
  9. Martin Schneider 5
  10. Wolfgang Scherer 5
  11. Torsten Becherer 5
  12. Oli Burger 3.5
  13. Stefan Rode (A.K.) 3
  14. Peter Pauk 2.5

Oberwinden im Halbfinale des Bezirkspokals

Mit einem klaren 3:1 Sieg bei der Schwarzen Pumpe Freiburg sicherte sich der SC Oberwinden die Teilnahme im Halbfinale des Bezirkspokals Freiburg.

In für Schachspieler eher ungewöhnlicher Umgebung, aber sowohl für die Pümpler wie auch für die Oberwindener unproblematisch, wurde in der Bodega „Der Geier“ in Freiburg gespielt. Die Bodega ist das „Clubheim“ der Schwarzen Pumpe und hat ein kleines, aber feines Nebenzimmer mit offenem Durchgang zur sehr belebten Gaststätte. Offen bedeutet natürlich, dass außer der Geräuschkulisse auch allerlei leckere Gerüche der bestellten Speisen vorbeikamen und sich der eine oder andere gewünscht hat noch Zeit für ein kleines Mahl zu finden. Klein bedeutet, dass für jedes der 4 Bretter ein Tisch zur Verfügung stand, aber nur Brett 4 noch die Garderobe im Nacken spürte und durch die vielen Besucher auch ab und zu in Kontakt mit den Gästen kam. Apropos Gäste. Schön waren die vielen interessierten Besucher und auch so manch Oberwindener Fan wie Simon, Jens oder Wolfgang fanden den Weg in die Bodega, um uns bei einem gekühlten Getränk und etwas Fachsimpelei zu unterstützen. Vielen Dank dafür.

Wie für einen, laut eigener Bezeichnung auf der Homepage, „anarchischen“ Verein standesgemäß waren wir zwar da, die Anfangszeit und wer da noch kommt für die Pümpler aber noch flexibel. Letztendlich starteten wir relativ zeitnah und wiederum Brett 4 wartete halt noch etwas, bis sein Gegner, der kurz vorher informiert wurde, seinen Fußweg zum Spiellokal hinter sich gebracht hatte. Passend auch zum, wieder Zitat von der Homepage, welche übrigens als aktuellstes Ergebnis die erste Runde der letzten Saison, also Oktober 2018, ausweist, coolsten Schachclubs Südbadens, dass die Aufstellung ausgewürfelt wurde. Ich hoffe diesen Satz können alle auseinanderklamüsern 😉

Zu den Partieverläufen:

Brett 1 Thomas Schoch 2047 – Mario Rösch 2226 0:1
Eine Zugumstellung in der Eröffnung genügte, um den Gegner aus der Theorie zu bringen. Laut Mario war das so um den zweiten Zug, was sein Gegner wohl auch lautstark in der Bodega verkündetet 😉 Mario spielte konsequent gegen den gegnerischen König und konnte Zug um Zug den Druck erhöhen, so dass sein Gegner nicht nur bereits nach 18 Zügen mit nur noch 15 Minuten auskommen musste, sondern auch ein „Dosenöffner“-Zug nicht verhindern konnte und verlor.

Brett 2 Sebastian Völker 2045 – Dietrich Grübner 1864 1:0
Basti hatte es mit dem routinierten Didi Grübner zu tun. Als Schwarzer fiel es ihm zunächst schwer gegen die weiße Betonstellung Aktivitäten zu entfalten ohne dabei Gefahr zu laufen die Stellung zu überziehen. Bei knapper Zeit bot er darum eine Zugwiederholung an. Dies wollte dann aber anscheinend der Freiburger nicht. Vielmehr glaubte nun dieser die Stellung zu seinen Gunsten öffnen zu können. Ein Schuss, der nach hinten los ging. Nach 2-3 ungenauen Zügen sah der Pümpler sich einem Freibauern gegenüber, der nur noch unter großen materiellen Verlusten aufzuhalten war. Die Partieaufgabe war da tatsächlich die angebrachteste Lösung.

Brett 3 Alexander Lang 1988 – Simon Weißbeck 1969 0:1
Vermutlich war Alex in der Eröffnungsbehandlung, meist eine seiner vielen Stärken, zu nachlässig und kam schon frühzeitig in schwierigeres Fahrwasser. Die lange Rochade ermöglichte es auf jeden Fall seinem Gegner einen direkten Königsangriff zu starten, welcher dieser auch siegreich zu Ende führte.

Brett 4 Gino de Cunzo 1574 – Andreas Wernet 1920 0:1
Nachdem Andi erstmal einige Zeit mit seinem aktuellen Lieblingsbuch „Oje, ich wachse“ verbringen konnte entwickelte er nach Start der Partie Zug um Zug Druck auf die Königsstellung des Gegners. Wie bei seinen Partien nicht ganz unüblich entblößte er dabei seinen eigenen König vollständig und entsandte dessen Bauern in den Angriff und den selbigen über die Brettmitte, um dann noch vor dem 30. Zug eine Figur gegen 2 Bauern zu gewinnen. Die beiden Bauern waren schnell eingesammelt und die Partie klar gewonnen, als sein Gegner etwas überraschend Remis bot. Die Taktik dahinter war wohl den etwas späteren Start sowie die bereits wartenden Mitspieler von Andi als Druckmittel zu verwenden. Dies ging natürlich gar nicht und mit etwas Emotion wurde weitergespielt. Jetzt sollte natürlich ein besonders schöner Zug die Partie beenden, was misslang und die Partie tatsächlich ins Remis verdarb. Mit nur noch einem Bauern und Turm gegen Turm wollte sich Andi die Endspielkenntnisse seines Gegners aber zeigen lassen und die etwas respektlose Remis Offerte bestrafen. Dies gelang bereits nach wenigen Zügen und so konnte doch noch ein klarer Sieg eingefahren werden. Allerdings wollte der Gegner jetzt bis zum Matt spielen, was dann kurz nach 0:00 Uhr mit noch einer Minute auf der Uhr auch geschafft wurde. Versöhnlich gabs die Hand und mit einem klaren 3:1 Sieg konnten die Oberwindener die Heimreise antreten.

Wer die Bodega der Geier und den sympathischen Verein „Schwarze Pumpe Freiburg“ mal kennenlernen möchte kann am Montag zum Spielabend der Pümpler einfach mal vorbeischauen.

Mögliche Halbfinal-Gegner des SCO sind der SC Heitersheim (4:0 gegen Freiburg West II), der SC Horben (2,5:1,5 gegen Ebringen) oder der Sieger aus Zähringen gegen Dreisamtal. Mal schauen was das Losglück bringt.

Andreas Wernet

Gelungener Jahresanfang beim Umkircher Schachturnier

Die Erste wird sehr guter Dritter
Beim traditionellen Umkircher Schnellschachturnier (15 min) stellte Oberwinden 2 der 25 teilnehmenden Mannschaften. Unsere erste (TWZ-Schnitt 2015) konnte dabei einen hervorragenden dritten Platz belegen und dabei Mannschaften wie Emmendingen 1 (TWZ-Schnitt 2102) oder „Vimbi Revival“ (TWZ-Schnitt 2253) hinter sich lassen. Lediglich Dreisamtal 1 konnte einen – angesichts der Stellungen zu hohen – 4:0-Kantersieg einfahren und auch beim Turniersieger ließ man gleich in Runde 2 drei Brettpunkte liegen; die übrigen 9 von 11 Runden konnten hingegen gewonnen werden. Herausragend war dabei die Leistung von Philipp, der mit 9 Punkten aus 11 möglichen nur knapp den Preis für das beste Brett 3 verfehlte. Noch mehr wäre nur drin gewesen, wenn alle 4 Mannschaftskollegen auf diesem höchsten Niveau performt hätten, denn schon für Platz 2 hätte es dieses Jahr im Schnitt mehr als 8 Punkte pro Brett bedurft. Der Schreiber dieser Zeilen ist so zum Beispiel über seine temporäre Formschwäche vor und nach der Mittagspause hinweggetröstet und neben dem tollen Ergebnis gelangen ihm gegen auch an Brett 4 sehr starke Gegner die einen oder anderen „Zufallszüge“ (Zitat eines kiebitzenden IM bei seiner Partie gegen das Revival-Team, wo nach einem Läuferopfer eine schöne Kombination folgte…). Einen anderen „Zufallszug“ gegen Kuppenheim konnte ich präziser rekonstruieren: Weiß zog nach 13,5 Minuten Spielzeit seine Dame von der Grundlinie zur Mattdrohung mit Damentauschoption, aber Schwarz (noch gut 4 Minuten Restzeit) fand die bessere Lösung…

“Zufallszug-Stellung”: Schwarz zieht und gewinnt

Martin Hess

Die Zweite erspielte fast 50% nach Brettpunkten in einem starken Umfeld
Unsere 2. Mannschaft war mit einem Schnitt von 1700 DWZ nur im unteren Drittel der Setzliste zu finden. Trotzdem war das Ziel die Großen ein bisschen zu ärgern und im Idealfall für die eine oder andere Überraschung zu sorgen. Die erste Überraschung landete Peter Pauk an Brett 3 gleich in der ersten Runde, als er gegen Alex Lang aus der eigenen 1. Mannschaft remisierte. Allerdings verlor man trotzdem mit 0,5:3,5. Gegen Merzhausen konnte Jens Alber an Brett 1 gegen einen Gegner mit 2050 DWZ in einem unklaren Endspiel einen halben Punkt ergattern. Außerdem schlug Thomas Ruf an Brett 2 einen Gegner mit knapp 1900 DWZ. Dennoch musste man sich knapp mit 1,5:2,5 geschlagen geben. In Runde 6 punkteten, zum zweiten Mal nach dem klaren 3,5:0,5 über die Jugend von Appenweier, alle 4 Akteure gegen den Gastgeber aus Umkirch und man konnte die Partie mit 2,5:1,5 gewinnen. Jens Alber erreichte dabei ein Remis gegen den Umkircher Spitzenspieler mit über 1900 DWZ. Gegen die Schwarze Pumpe 1 ging man zwar mit 0,5:3,5 baden, allerdings ist das Remis von Thomas Ruf gegen einen Spieler mit 2000 DWZ erwähnenswert. Positiv hervorzuheben ist auch das Debüt von Manuel Bergmann beim Neujahrsturnier. Er zeigte am 4. Brett auch gleich mal was er kann. In einem sehr starken Teilnehmerfeld erspielte er 5,5 Punkte aus 11 Partien und war damit zusammen mit Thomas Ruf zweitbester Scorer des SCO 2. Topscorer war Peter Pauk mit 6 Punkten und Jens Alber erspielte am Spitzenbrett 4,5 Punkte. So holte der SCO 2 dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung in diesem starken Teilnehmerfeld mit 21,5 Brettpunkten fast die Hälfte aller möglichen Punkte und belegte am Ende einen ordentlichen 18. Platz.

Jens Alber

Zweite und Dritte siegreich

Der vierte Spieltag der Verbandsrunde brachte für den SCO zwei Siege, aber auch zwei Niederlagen. In der Bereichsliga und der Bezirksliga konnten beide Oberwindener Mannschaften gewinnen, während in der Verbandsliga und der C-Klasse Niederlagen zu verzeichnen waren.

Die Erste musste bei der Vierten Mannschaft des deutschen Rekordmeisters Baden-Baden antreten. Die Kurstädter stellten die bisher beste Mannschaft in dieser Saison mit GM Döttling und IM Schlindwein an den Spitzenbrettern. Obwohl unsere Spitzenbretter Manu und Mario die beiden Titelträger problemlos egalisieren und Remis spielen konnten, waren die Kurstädter, vor allem an den hinteren Brettern, an diesem Tag besser. Lediglich Daniel Sonnenfeld konnte Remis spielen. Ein Lichtblick war die hervorragende Partie von Philipp Germer, der seine Partie auch gewinnen konnte. Letzten Endes blieb aber eine 2,5:5,5 Niederlage für Oberwindens Erste.

Die Zweite Mannschaft war an diesem Spieltag überragend aufgestellt und konnte ihr Match in Haslach sicher mit 5,5:2,5 gewinnen. Verlustpunktfrei führt SCO 2 die Tabelle der Bereichsliga an.

Auch die Dritte konnte ihr Match im Lokalderby gegen Waldkirch 2 mit 5,5:2,5 gewinnen und ist nun Vierter der Bereichsliga. Die Abstiegssorgen kann man erst mal beiseite legen und dürfte schon früh einen Riesenschritt zum Klassenerhalt gemacht haben.

In der C-KLasse musste Oberwinden 4 eine Niederlage mit 2:3 bei 1887 Zähringen 6 hinnehmen. Nach 4 Spieltagen befindet man sich im sicheren Mittelfeld, wird aber in der zweiten Saisonhälfte noch für den Klassenerhalte punkten müssen.

Der 5. Spieltag ist am 02. Februar, an dem alle Oberwindener Teams Heimrecht haben.

Warum Kinder auch 2020 noch Schach spielen sollten

Ein glückliches und gesundes neues Jahr wünscht der Schachclub Oberwinden.